Personalvermittlung · Elektro & Elektrotechnik

Vermittlung von Elektrofachkräften für Ihren Betrieb

Aufträge sind da, die Leute nicht. Wir vermitteln Elektroinstallateure, Industrieelektriker, Elektromonteure und angelernte Elektrohelfer aus dem Westbalkan, Tunesien und Nordafrika. Strukturiert, mit realistischen Zeitplänen, ohne 48-Stunden-Versprechen.

  • Direktvermittlung statt Zeitarbeit
  • German Desk als fester Kontakt
  • Mehrere Herkunftsregionen
  • Erfolgsbasiert mit Ersatzvermittlung
Struktur schlägt Zufall.Philipp Rowe erklärt · 15 Sek.

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MioTalent · Personalvermittlung mit Sitz in Berlin

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Der Markt

Warum Ihre Elektriker-Stelle so lange offen bleibt

Der Engpass im Elektro- und Ausbaugewerbe ist kein Ausreißer, sondern Struktur. Wer wartet, bis sich lokal jemand bewirbt, kalkuliert mit Monaten – und die kosten Ihren Betrieb Aufträge, Termine und Nerven.

301TAGE

So lange blieb eine Stelle im Aus- und Trockenbau im Zeitraum April 2025 bis März 2026 im Schnitt unbesetzt. Mehrere Bau- und Ausbaugewerke lagen über 285 Tage, die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei 296 Tagen. Elektroberufe zählen laut Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zu den Engpassberufen.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Vakanzzeiten von Arbeitsstellen (April 2025 – März 2026).

Zwei Wege

Zwei Wege, Ihre Stelle zu besetzen

Je nach Anforderung Ihres Betriebs kommen zwei rechtliche Wege infrage. Welcher passt, ordnen wir in der Erstberatung ein.

Fachkräfte

Elektrofachkräfte mit Berufsausbildung

Für qualifizierte Tätigkeiten mit anerkannter Elektro-Ausbildung.

  • Aufenthalt nach § 18 AufenthG
  • Anerkennung der Qualifikation im Verfahren
  • Für gehobene Elektro- und Installationsaufgaben

Dauer: ca. 4 bis 6 Monate

Arbeitskräfte

Kräfte für Helfer- und Anlerntätigkeiten

Für zuarbeitende Tätigkeiten ohne formale Anerkennung.

  • Westbalkanregelung nach § 26 Abs. 2 BeschV
  • Ohne Anerkennungsverfahren
  • Für Montage-, Zuarbeits- und Anlerntätigkeiten

Dauer: ca. 2 bis 4 Monate

Berufsbilder

Welche Elektroberufe wir vermitteln

„Wir brauchen einen Elektriker“ ist kein Bedarf, sondern eine Richtung. Je genauer das Profil steht, desto kürzer die Suche. Diese vier Profile decken den Großteil der Anfragen ab.

Elektroinstallateur / Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Installation, Wartung und Instandsetzung elektrischer Anlagen in Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäuden: Leitungsführung, Verteilungen, Schalt- und Sicherungstechnik, Mess- und Prüfarbeiten. Das klassische Profil im Elektrohandwerk.
Industrieelektriker
Betriebstechnik und Geräte- und Systemtechnik in der Produktion: Schaltschrankbau, Verdrahtung, Inbetriebnahme, Störungssuche an Maschinen und Anlagen. Gefragt in Fertigung, Anlagenbau und Instandhaltung.
Elektromonteur
Montage und Verkabelung auf der Baustelle und im Anlagenbau, häufig im Team und mit wechselnden Einsatzorten. Schwerpunkt auf Ausführung nach Plan statt auf Planung.
Elektrohelfer und Anlernkräfte
Zuarbeit für die Fachkraft: Schlitze, Leerrohre, Dosen setzen, Material, Vorbereitung und Nacharbeit. Ohne Berufsausbildung und ohne Anerkennungsverfahren – der schnellste Weg, eine Fachkraft von Hilfsarbeiten zu entlasten.

Sie wissen noch nicht, welches Profil zu Ihrem Auftragsbestand passt? Genau das klären wir im kostenlosen Erstgespräch, bevor irgendeine Suche startet.

Qualifikation

Wann die Qualifikation anerkannt werden muss

In der Pflege ist die Anerkennung Pflicht, bevor jemand arbeiten darf. Im Elektrobereich liegt der Fall anders – und das wird häufig verwechselt.

Der Beruf selbst ist nicht reglementiert
Elektroberufe setzen in Deutschland keine staatliche Berufszulassung voraus. Wer die Arbeit beherrscht, darf sie ausüben – die Verantwortung dafür, wem der Betrieb welche Arbeit überträgt, liegt beim Arbeitgeber.
Für den Aufenthaltstitel gilt trotzdem etwas anderes
Wer als Fachkraft mit Berufsausbildung nach § 18 einreisen soll, braucht eine im Ausland erworbene Qualifikation, die als gleichwertig festgestellt wurde. Der Anerkennungsbescheid ist hier keine berufsrechtliche, sondern eine aufenthaltsrechtliche Voraussetzung.
Der Weg ohne Anerkennung
Über die Westbalkanregelung nach § 26 Abs. 2 BeschV entfällt das Verfahren. Dieser Weg steht für Helfer- und Anlerntätigkeiten offen und ist deshalb der deutlich schnellere.
Was Sie vorher wissen sollten
Kosten, Zuständigkeit und Ablauf des Verfahrens unterscheiden sich nach Bundesland und Herkunftsland. Wir ordnen Ihren konkreten Fall in der Erstberatung ein.

Den ganzen Ablauf mit Kosten und Zuständigkeiten haben wir hier aufgeschrieben: Elektriker-Anerkennung: Kosten und wann sie nötig ist.

Der Ablauf

Von Ihrem Bedarf zur besetzten Stelle – in sieben Schritten

Ein festes Verfahren statt Zufall. Sie wissen an jedem Punkt, woran Sie sind.

  • BedarfsanalyseSie übermitteln uns Ihren Personalbedarf.
  • Kandidatensuche & Vorqualifizierungca. 2 bis 4 Wochen.
  • KandidatenvorstellungProfile per Mappe, mit Video-/Interviewoption.
  • Dokumentensammlung & LegalisationUnterlagen werden geprüft und beglaubigt.
  • BehördenverfahrenArbeitserlaubnis ca. 6 bis 8 Wochen.
  • Visumverfahren & Flugbuchungca. 4 Wochen.
  • Anreise, Anmeldung, ArbeitsaufnahmeAnkunft im Betrieb.

Gesamtdauer ab Vertrag: ca. 4 Monate. Eine seriöse Vermittlung dauert Wochen, nicht Stunden – und wir sagen das offen. Den vollständigen Ablauf finden Sie auf der Seite Ablauf.

Klartext

Was wir nicht versprechen

Keine 48-Stunden-Zusagen. Keine Garantien, die vom Tempo der Behörden abhängen. Sprache, Anerkennung und Verfahren brauchen Zeit – wer etwas anderes behauptet, verkauft Ihnen ein Problem für später. Wir arbeiten erfolgsbasiert und im vertraglich geregelten Rahmen mit Ersatzvermittlung.

Deutschland hat kein Fachkräfteproblem. Deutschland hat ein Rekrutierungsproblem.

Einarbeitung

Sprache, Sicherheit und die ersten Wochen

Am Elektro-Arbeitsplatz ist Verständigung keine Nettigkeit. Wer eine Anweisung falsch versteht, gefährdet sich und andere. Deshalb planen wir diesen Teil mit, statt ihn dem Betrieb vor die Füße zu kippen.

Sprache

Verständigung auf der Baustelle

Wir prüfen den Sprachstand, bevor wir ein Profil vorstellen, und planen den Spracherwerb vor die Einreise. Was danach kommt, kommt im Betrieb dazu – Fachbegriffe lernt niemand im Kurs.

  • Sprachstand vor der Vorstellung geprüft
  • Spracherwerb vor der Einreise eingeplant
  • Kein Versprechen von Muttersprachniveau
Sicherheit

Qualifikation vor Arbeitsübertragung

Welche Arbeiten Sie wem übertragen, entscheidet Ihr Betrieb – bei internationalen Kräften genauso wie bei deutschen. Planen Sie Unterweisung und eine begleitete Anlaufzeit fest ein, statt sie zu improvisieren.

  • Unterweisung in verständlicher Sprache
  • Feste Ansprechperson im Team
  • Schrittweise Erweiterung der Aufgaben

Dazu kommt das Organisatorische: Anmeldung, Sozialversicherung und Papiere ab dem ersten Tag. Was dabei wann zu tun ist, steht in unserer Dokumenten-Checkliste.

Wirtschaftlichkeit

Was die Stelle kostet, solange sie offen ist

Eine unbesetzte Stelle ist kein neutraler Zustand. Sie kostet – über verschobene Termine, abgelehnte Aufträge, Überstunden und über die Fachkraft, die Hilfsarbeiten macht, weil niemand sonst da ist.

156TAGE IM SCHNITT

So lange bleibt selbst eine Stelle auf Helfer- und Einstiegsniveau im Bundesdurchschnitt unbesetzt. Im Bau- und Ausbaugewerbe liegen die Fachkraft-Vakanzzeiten beim Doppelten. Wer erst sucht, wenn der Auftrag schon steht, sucht zu spät.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Vakanzzeit von Arbeitsstellen nach Anforderungsniveau.

Der schnellste Hebel ist oft nicht die Fachkraft, sondern die Entlastung: Eine angelernte Kraft, die Schlitze stemmt, Leerrohre zieht und Material vorbereitet, gibt der vorhandenen Fachkraft Stunden zurück – und ist in zwei bis vier Monaten da statt in sechs.

Rechnen Sie es für Ihren Betrieb nach: Der Vakanzkostenrechner zeigt, was eine offene Stelle pro Monat kostet. Der Amortisierungsrechner stellt dem gegenüber, ab wann sich eine Besetzung trägt.

Beispielhaft

So könnte Ihr Fall aussehen

Ein illustratives Szenario, das den typischen Ablauf zeigt – kein realer Kunde.

Beispielhaftes Szenario · kein realer Kunde

Ein Elektrobetrieb im Rhein-Main-Gebiet hat zwei Stellen seit über einem halben Jahr offen. Aufträge werden geschoben, das Team fährt Überstunden. Im kostenlosen Erstgespräch würden wir zunächst den Bedarf klären und den passenden Weg bestimmen – ausgebildete Elektrofachkraft nach § 18 oder Anlernkraft über die Westbalkanregelung.

Nach Bedarfsanalyse und Vertrag beginnt die Suche. Der Betrieb erhält Profile als Mappe und entscheidet selbst. Es folgen Dokumente, Behörde und Visum. Nach rund vier Monaten würde die neue Kraft im Betrieb anfangen – mit festem Ansprechpartner über den German Desk.

Zeiträume und Schritte gemäß unserem Standardverfahren. Der konkrete Verlauf hängt von Beruf, Anerkennung und Behörden ab.

Wissen

Fachbeiträge zur Elektro- und Handwerks-Rekrutierung

Alle Beiträge stammen aus unserer Redaktion, sind mit namentlichen Quellen belegt und vertiefen einzelne Punkte dieser Seite.

Häufige Fragen

Was Arbeitgeber uns oft fragen

Welche Elektroberufe vermitteln Sie?
Elektroinstallateure und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Industrieelektriker für Betriebs-, Geräte- und Systemtechnik, Elektromonteure für Montage und Anlagenbau sowie angelernte Elektrohelfer für Zuarbeiten.
Woher kommen die Fachkräfte?
Aus dem Westbalkan, aus Tunesien und Nordafrika. Je nach Anforderung als Fachkräfte mit anerkannter Berufsausbildung oder als Arbeitskräfte für Helfer- und Anlerntätigkeiten.
Muss die Qualifikation anerkannt werden?
Elektroberufe sind in Deutschland nicht reglementiert – eine staatliche Berufszulassung braucht es nicht. Für den Aufenthaltstitel als Fachkraft nach § 18 AufenthG muss die ausländische Qualifikation aber als gleichwertig festgestellt sein. Für Helfer- und Anlerntätigkeiten über die Westbalkanregelung entfällt das Verfahren.
Wie lange dauert es, bis jemand im Betrieb ist?
Ab Vertrag rund vier Monate — abhängig von Anerkennung, Behörden- und Visumverfahren. Wir nennen Ihnen realistische Zeiträume und keine 48-Stunden-Versprechen.
Was kostet die Vermittlung?
Wir vermitteln erfolgsbasiert. Die konkrete Struktur besprechen wir individuell in der kostenlosen Erstberatung.
Was passiert, wenn eine Vermittlung nicht passt?
Wir arbeiten im vertraglich geregelten Rahmen mit Ersatzvermittlung. Die Einzelheiten klären wir in der Erstberatung.
Welche Qualifikationen sind möglich?
Von angelernten Helfer- und Montagetätigkeiten bis zu ausgebildeten Elektrofachkräften mit Anerkennung nach § 18 AufenthG.
Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihren Bedarf.

15 Minuten am Telefon genügen, um zu klären, welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt und wie schnell es realistisch geht.

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