Bauverzug-Rechner für Bauunternehmen
Fehlt einem Gewerk ein Maurer oder Bauhelfer, verschiebt sich der Fertigstellungstermin. Steht im Bauvertrag eine Vertragsstrafe, kostet jeder Werktag Verzug einen festen Anteil der Auftragssumme. Der Rechner zeigt, was das für Ihr Projekt bedeutet.
Eine Vertragsstrafe ist ein fester Betrag, den Sie zahlen, wenn Sie einen vereinbarten Termin überschreiten. Sie gilt nur, wenn der Bauvertrag sie ausdrücklich vorsieht (§ 11 VOB/B).
Üblich sind Tagessätze von 0,2 bis 0,3 Prozent der Auftragssumme je Werktag. Der Bundesgerichtshof hat für Klauseln in Bauverträgen eine Obergrenze von 5 Prozent der Auftragssumme gebilligt (Urteil vom 23.01.2003, VII ZR 210/01). Bei einer Auftragssumme von 500.000 Euro sind das höchstens 25.000 Euro.
Dazu kommen Kosten, die keine Klausel deckelt: Gerät und Gerüst bleiben stehen, die Bauleitung bindet Zeit, Folgegewerke warten. Angaben zur Orientierung, keine Rechtsberatung.
Tragen Sie die Werte aus Ihrem Bauvertrag und Ihrer Planung ein. Das Ergebnis rechnet sich sofort neu.
Tragen Sie links die Auftragssumme ein. Dann sehen Sie, welche Vertragsstrafe droht, wenn die Stelle offen bleibt.
Gesamtrisiko für dieses Projekt
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Die Vertragsstrafe erreicht die Obergrenze. Jeder weitere Verzugstag kostet dann nur noch die Vorhaltekosten, Ihr Auftraggeber kann aber weiteren Schaden geltend machen, wenn der Vertrag das zulässt.
Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer und Bauhelfer aus dem Ausland stellen Sie fest ein, Zeitarbeit ist im Bauhauptgewerbe in der Regel unzulässig. Bis zur Arbeitsaufnahme vergehen rund vier Monate. Planen Sie die Besetzung vor dem Baubeginn.
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