Aufträge sind da, die Leute nicht. Wir vermitteln Elektroinstallateure, Industrieelektriker, Elektromonteure und angelernte Elektrohelfer aus dem Westbalkan, Tunesien und Nordafrika. Strukturiert, mit realistischen Zeitplänen, ohne 48-Stunden-Versprechen.
MioTalent · Personalvermittlung mit Sitz in Berlin
Bild mit KI erstellt
Der Engpass im Elektro- und Ausbaugewerbe ist kein Ausreißer, sondern Struktur. Wer wartet, bis sich lokal jemand bewirbt, kalkuliert mit Monaten – und die kosten Ihren Betrieb Aufträge, Termine und Nerven.
So lange blieb eine Stelle im Aus- und Trockenbau im Zeitraum April 2025 bis März 2026 im Schnitt unbesetzt. Mehrere Bau- und Ausbaugewerke lagen über 285 Tage, die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei 296 Tagen. Elektroberufe zählen laut Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zu den Engpassberufen.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Vakanzzeiten von Arbeitsstellen (April 2025 – März 2026).
Je nach Anforderung Ihres Betriebs kommen zwei rechtliche Wege infrage. Welcher passt, ordnen wir in der Erstberatung ein.
Für qualifizierte Tätigkeiten mit anerkannter Elektro-Ausbildung.
Dauer: ca. 4 bis 6 Monate
Für zuarbeitende Tätigkeiten ohne formale Anerkennung.
Dauer: ca. 2 bis 4 Monate
„Wir brauchen einen Elektriker“ ist kein Bedarf, sondern eine Richtung. Je genauer das Profil steht, desto kürzer die Suche. Diese vier Profile decken den Großteil der Anfragen ab.
Sie wissen noch nicht, welches Profil zu Ihrem Auftragsbestand passt? Genau das klären wir im kostenlosen Erstgespräch, bevor irgendeine Suche startet.
In der Pflege ist die Anerkennung Pflicht, bevor jemand arbeiten darf. Im Elektrobereich liegt der Fall anders – und das wird häufig verwechselt.
Den ganzen Ablauf mit Kosten und Zuständigkeiten haben wir hier aufgeschrieben: Elektriker-Anerkennung: Kosten und wann sie nötig ist.
Ein festes Verfahren statt Zufall. Sie wissen an jedem Punkt, woran Sie sind.
Gesamtdauer ab Vertrag: ca. 4 Monate. Eine seriöse Vermittlung dauert Wochen, nicht Stunden – und wir sagen das offen. Den vollständigen Ablauf finden Sie auf der Seite Ablauf.
Keine 48-Stunden-Zusagen. Keine Garantien, die vom Tempo der Behörden abhängen. Sprache, Anerkennung und Verfahren brauchen Zeit – wer etwas anderes behauptet, verkauft Ihnen ein Problem für später. Wir arbeiten erfolgsbasiert und im vertraglich geregelten Rahmen mit Ersatzvermittlung.
Deutschland hat kein Fachkräfteproblem. Deutschland hat ein Rekrutierungsproblem.
Am Elektro-Arbeitsplatz ist Verständigung keine Nettigkeit. Wer eine Anweisung falsch versteht, gefährdet sich und andere. Deshalb planen wir diesen Teil mit, statt ihn dem Betrieb vor die Füße zu kippen.
Wir prüfen den Sprachstand, bevor wir ein Profil vorstellen, und planen den Spracherwerb vor die Einreise. Was danach kommt, kommt im Betrieb dazu – Fachbegriffe lernt niemand im Kurs.
Welche Arbeiten Sie wem übertragen, entscheidet Ihr Betrieb – bei internationalen Kräften genauso wie bei deutschen. Planen Sie Unterweisung und eine begleitete Anlaufzeit fest ein, statt sie zu improvisieren.
Dazu kommt das Organisatorische: Anmeldung, Sozialversicherung und Papiere ab dem ersten Tag. Was dabei wann zu tun ist, steht in unserer Dokumenten-Checkliste.
Eine unbesetzte Stelle ist kein neutraler Zustand. Sie kostet – über verschobene Termine, abgelehnte Aufträge, Überstunden und über die Fachkraft, die Hilfsarbeiten macht, weil niemand sonst da ist.
So lange bleibt selbst eine Stelle auf Helfer- und Einstiegsniveau im Bundesdurchschnitt unbesetzt. Im Bau- und Ausbaugewerbe liegen die Fachkraft-Vakanzzeiten beim Doppelten. Wer erst sucht, wenn der Auftrag schon steht, sucht zu spät.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Vakanzzeit von Arbeitsstellen nach Anforderungsniveau.
Der schnellste Hebel ist oft nicht die Fachkraft, sondern die Entlastung: Eine angelernte Kraft, die Schlitze stemmt, Leerrohre zieht und Material vorbereitet, gibt der vorhandenen Fachkraft Stunden zurück – und ist in zwei bis vier Monaten da statt in sechs.
Rechnen Sie es für Ihren Betrieb nach: Der Vakanzkostenrechner zeigt, was eine offene Stelle pro Monat kostet. Der Amortisierungsrechner stellt dem gegenüber, ab wann sich eine Besetzung trägt.
Ein illustratives Szenario, das den typischen Ablauf zeigt – kein realer Kunde.
Ein Elektrobetrieb im Rhein-Main-Gebiet hat zwei Stellen seit über einem halben Jahr offen. Aufträge werden geschoben, das Team fährt Überstunden. Im kostenlosen Erstgespräch würden wir zunächst den Bedarf klären und den passenden Weg bestimmen – ausgebildete Elektrofachkraft nach § 18 oder Anlernkraft über die Westbalkanregelung.
Nach Bedarfsanalyse und Vertrag beginnt die Suche. Der Betrieb erhält Profile als Mappe und entscheidet selbst. Es folgen Dokumente, Behörde und Visum. Nach rund vier Monaten würde die neue Kraft im Betrieb anfangen – mit festem Ansprechpartner über den German Desk.
Zeiträume und Schritte gemäß unserem Standardverfahren. Der konkrete Verlauf hängt von Beruf, Anerkennung und Behörden ab.
Alle Beiträge stammen aus unserer Redaktion, sind mit namentlichen Quellen belegt und vertiefen einzelne Punkte dieser Seite.
15 Minuten am Telefon genügen, um zu klären, welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt und wie schnell es realistisch geht.