Sie suchen Pflegefachkräfte, Pflegehelfer oder Betreuungskräfte und finden im regionalen Markt niemanden mehr. Wir rekrutieren im Ausland, führen Anerkennung und Behördenverfahren strukturiert und vermitteln direkt in Ihre Einrichtung — ohne Zeitarbeit und ohne Zusagen, die der Prozess nicht halten kann.
In der Pflege ist internationale Rekrutierung längst kein Sonderweg mehr. Zum Stichtag 30. Juni 2025 hatte rund ein Fünftel der Pflegekräfte in Deutschland eine ausländische Staatsangehörigkeit — 352.600 von 1,76 Millionen Beschäftigten (Bundesagentur für Arbeit). Und im Berichtsjahr 2025 war „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ mit rund 32.000 positiven Bescheiden die häufigste anerkannte ausländische Berufsqualifikation überhaupt (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 295 vom 19. August 2026).
Die Frage ist deshalb nicht mehr, ob Pflegekräfte aus dem Ausland kommen. Die Frage ist, ob Ihre Einrichtung den Prozess so führt, dass am Ende tatsächlich jemand anfängt. Daran hakt es in der Praxis: Von April 2025 bis März 2026 standen Stellen auf Fachkraftniveau im Schnitt 183 Tage offen, Helferstellen 156 Tage (Bundesagentur für Arbeit). Wer erst nach der Kandidatenauswahl klärt, welcher aufenthaltsrechtliche Weg gilt, verliert davon noch einmal Wochen.
Diese Seite zeigt, welche Profile wir vermitteln, welche zwei Wege es rechtlich gibt, wie der Ablauf konkret aussieht und woran es hängt. Den Prozess über alle Branchen hinweg finden Sie unter Ablauf, den Gesamtüberblick unter Personal aus dem Ausland.
Nicht jede offene Stelle braucht eine examinierte Fachkraft, und nicht jedes Profil durchläuft dasselbe Verfahren. Wir ordnen Ihren Bedarf deshalb zuerst ein. Erst danach entscheidet sich, welcher Weg realistisch ist und wie lange er dauert.
Examinierte Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner mit abgeschlossener Berufsausbildung. Der Einsatz setzt ein Anerkennungsverfahren voraus. Bis zur Arbeitsaufnahme sind vier bis sechs Monate zu veranschlagen.
Arbeitskräfte für Helfer- und Anlerntätigkeiten in Pflege und Betreuung. Über die Westbalkanregelung ist kein Anerkennungsverfahren nötig, der Vorlauf liegt bei zwei bis vier Monaten.
Mitarbeiter für Betreuung, Alltagsbegleitung und soziale Aktivierung. Die sprachlichen Anforderungen sind hier hoch, weil der Kontakt zu Bewohnern die Tätigkeit ausmacht. Das sagen wir vor der Suche, nicht danach.
Mitarbeiter für Küche, Reinigung, Wäsche und Hauswirtschaft in Einrichtungen. Diese Stellen lassen sich in der Regel zügiger besetzen und entlasten examinierte Kräfte von pflegefremden Aufgaben.
Der Vermittlungsprozess umfasst sieben Schritte. Die Gesamtdauer ab unterzeichnetem Vermittlungsvertrag liegt bei rund vier Monaten — bei Fachkräften mit Anerkennungsverfahren eher am oberen Rand, bei Helfertätigkeiten darunter. Was das für Ihre Einrichtung rechnerisch bedeutet, zeigt der Vakanzkostenrechner. Angaben zur Orientierung, keine Rechtsberatung.
Sie übermitteln uns Ihren Personalbedarf über die Arbeitgeber-Bedarfsanalyse. Die aktive Kandidatensuche beginnt, sobald die vollständige Bedarfsanalyse und der unterzeichnete Vermittlungsvertrag vorliegen.
Kandidatensuche und Vorqualifizierung dauern etwa zwei bis vier Wochen. Anschließend erhalten Sie die Profile als Dokumentenmappe, auf Wunsch mit Video- oder Interviewoption. Um Ihre Rückmeldung bitten wir innerhalb von 14 Kalendertagen.
Es folgen Dokumentensammlung und Legalisation, danach die Einreichung bei den deutschen Behörden. Für die Arbeitserlaubnis sind rund sechs bis acht Wochen einzuplanen.
Visumverfahren und Flugbuchung nehmen etwa vier Wochen in Anspruch. Danach stehen Anreise, Anmeldung und die Arbeitsaufnahme in Ihrer Einrichtung an.
Internationale Rekrutierung soll den Dienstplan entlasten und nicht zusätzliche Arbeit erzeugen. Deshalb liegt der organisatorische Teil bei uns: Suche, Vorauswahl, Dokumente, Behördenwege und die Vorbereitung der Einreise.
Wir besprechen Ihren Bedarf, ordnen die offenen Stellen rechtlich ein und geben Ihnen eine erste Einschätzung, welcher Weg realistisch ist.
Wir rufen Sie zurück — sagen Sie uns einfach, wann es Ihnen passt.
Das hängt von der Tätigkeit ab. Wer als examinierte Pflegefachkraft arbeiten soll, benötigt die Anerkennung der im Ausland erworbenen Berufsqualifikation. Dieses Verfahren ist der zeitbestimmende Faktor und der Grund, warum bei Fachkräften vier bis sechs Monate zu veranschlagen sind.
Für Helfer- und Anlerntätigkeiten in Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft ist keine Anerkennung erforderlich. Über die Westbalkanregelung nach § 26 Abs. 2 BeschV liegt der Vorlauf bei zwei bis vier Monaten. Wir klären diese Einordnung vor der Kandidatensuche, weil sie über den gesamten Zeitplan entscheidet.
Das ist die Frage, an der internationale Rekrutierung in der Pflege am häufigsten scheitert — und deshalb behandeln wir sie zuerst. In der Pflege ist Sprache keine Nebenbedingung, sondern Teil der Tätigkeit: Übergaben, Dokumentation, Angehörigengespräche und der Kontakt zu Bewohnern setzen Verständigung voraus.
Wir sagen Ihnen vor der Suche, welches Niveau für Ihre Stelle nötig ist und welches in welcher Zeit erreichbar ist. Pauschale Zusagen zum Sprachstand machen wir nicht. Deutschland gehört international zu den Ländern, in denen Zugewanderte die Sprachbarriere besonders häufig als Hürde nennen: 55 Prozent gegenüber 32 Prozent im globalen Schnitt (InterNations, Expat Insider 2026).
Ab unterzeichnetem Vermittlungsvertrag rund vier Monate. Diese Zeit verteilt sich auf sieben Schritte: Bedarfsanalyse, Kandidatensuche und Vorqualifizierung (zwei bis vier Wochen), Kandidatenvorstellung, Dokumentensammlung und Legalisation, Behördenverfahren (Arbeitserlaubnis rund sechs bis acht Wochen), Visumverfahren und Flugbuchung (etwa vier Wochen) sowie Anreise, Anmeldung und Arbeitsaufnahme.
Bei Fachkräften mit Anerkennungsverfahren liegt die Dauer eher am oberen Rand, bei Helfertätigkeiten darunter. Wer Ihnen eine Besetzung in Tagen zusagt, beschreibt nicht den Prozess, sondern einen Wunsch. Angaben zur Orientierung, keine Rechtsberatung.
Wir rekrutieren aus dem Westbalkan, aus Tunesien und aus Nordafrika. Welche Region für Ihren Bedarf sinnvoll ist, hängt von der Position, dem geforderten Sprachniveau, der Anerkennungsfähigkeit der Qualifikation und dem aufenthaltsrechtlichen Weg ab.
Für Helfer- und Anlerntätigkeiten ist der Westbalkan wegen der eigenen gesetzlichen Regelung in vielen Fällen der pragmatischere Weg. Bei examinierten Fachkräften stellt sich die Frage anders. Diese Unterschiede sprechen wir im Erstgespräch offen an, statt möglichst viele Länder aufzuzählen.
Die Höhe richtet sich nach Helfer- oder Fachkraftstelle und liegt in festen Stufen, die wir Ihnen nach dem Erstgespräch schriftlich nennen. Wir vermitteln erfolgsbasiert. Passt eine Vermittlung nicht, sorgen wir im vertraglich geregelten Rahmen für Ersatz. Was Ihre offene Stelle Sie bis dahin kostet, rechnen Sie mit dem Vakanzkostenrechner selbst nach.
Internationale Rekrutierung ist rechtlich und organisatorisch anspruchsvoll. Anerkennung, Dokumente, Legalisation, Arbeitserlaubnis, Visum und Mitwirkungspflichten greifen ineinander und müssen in der richtigen Reihenfolge vorbereitet werden. Genau dieser Teil wird bei uns strukturiert geführt und nicht improvisiert.
MioTalent ist eine deutsche GmbH mit deutschem Vertrag und deutschen Ansprechpartnern. Die pflegefachliche Einsatzplanung und die Verantwortung im Dienst bleiben davon unberührt — das entscheidet Ihre Einrichtung.
Wir rufen Sie innerhalb eines Werktags zurück (Mo.–Fr. 9–18 Uhr). Im Formular können Sie angeben, wann Sie gut erreichbar sind. Danach folgen bis zu zwei Termine.
Erstberatung: 15 Minuten am Telefon. Sie schildern uns die offene Stelle, und wir sagen Ihnen offen, ob und auf welchem Weg wir sie besetzen können. Im Anschluss bekommen Sie eine schriftliche Ersteinschätzung.
Danach, wenn es passt, die Bedarfsanalyse: 30–45 Minuten. Darin halten wir Aufgaben, Schichtmodell, Sprachniveau und Zeitrahmen fest. Die Suche nach Kandidaten beginnt, sobald die vollständige Bedarfsanalyse und der unterzeichnete Vermittlungsvertrag vorliegen.
Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
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